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Formen der Gebäudelüftung / Lüftertypen

Formen der Gebäudelüftung / Lüftertypen

Wichtig ist, was Sie erreichen möchten

Während man bei der klassischen Fensterlüftung die Wahl zwischen Dreh- und Kippöffnung hat, sind die Möglichkeiten beim Einsatz von Lüftungsgeräten und –anlagen deutlich vielfältiger. Die Bandbreite reicht vom Einzelgerät mit Passivlüftung bis zu komplexen Lüftungssystemen. Wofür Sie sich entscheiden, hängt von den Aufgaben ab, die Ihre Lüftung in Ihrem Gebäude übernehmen soll. Am besten holen Sie hierzu den Rat eines Experten ein.


Aktiv oder passiv?
Grundsätzlich dienen Lüfter der Zuführung von Außenluft in das Gebäude bzw. der Abführung von Raumluft aus dem Gebäude. Man spricht deshalb auch von Zu- oder Abluftgeräten. Ein so genannter passiver Lüfter basiert auf der natürlichen Druckdifferenz zwischen kühler Außenluft und erwärmter, verbrauchter Raumluft und kommt ohne Ventilator aus. Aktive Lüfter besitzen dagegen einen Ventilator, der den benötigten Luftvolumenstrom fördert und damit eine kontrollierte Lüftung auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen sicherstellt.




Varianten der Wohnungs- und Gebäudelüftung
  • Bei der Querlüftung werden auf jeder Fassadenseite passive Lüfter installiert. Die Luftbewegung erfolgt durch Wind- und Auftriebsdruck und ist folglich von den meteorologischen Bedingungen abhängig.
  • Bei der dezentralen Be- und Entlüftung werden Zu- und Abluft über einen gemeinsamen (aktiven) Lüfter geregelt. Der geförderte Luftvolumenstrom ist von den meteorologischen Faktoren nahezu unabhängig.
  • Eine Variante, die in größeren Mehrfamilienhäusern und Wohnblöcken häufig anzutreffen ist, ist die Belüftung des Gebäudes über dezentrale Geräte in Verbindung mit einem zentralen Abluftsystem.
  • Für die gehobene Ausstattung einzelner Wohnungen oder Häuser empfiehlt sich die zentrale Steuerung der Zu- und Abluftzufuhr über ein Wohnungslüftungssystem. Ideal ist die Kombination mit einer Wärmerückgewinnung.