So bleibt die Bausubstanz gesund
Um Wärmeverluste und hohe Energiekosten zu vermeiden, wird sowohl bei Neubauten als auch bei Modernisierungsvorhaben zunehmend großer Wert auf eine dichte Gebäudehülle gelegt. Doch mit dem Fortschreiten moderner Wärmedämmtechnik treten vermehrt auch Probleme auf. Jede fünfte Wohnung in Deutschland weist Feuchteschäden auf, 50 % davon sind von Schimmelbildung betroffen.
Die Erklärung liegt auf der Hand: Rund 2-3 Liter Wasser gibt jeder Bewohner eines Gebäudes pro Tag in Form von Wasserdampf an die Raumluft ab – durch Kochen, Waschen, Duschen und auch als Bestandteil der Atemluft. Diese Feuchtigkeit muss entweichen können. Findet die unkontrollierte Lüftung über Undichtigkeiten in der Gebäudehülle nicht mehr statt, muss der Mensch dem durch veränderte Lüftungsgewohnheiten Rechnung tragen. Sonst schadet dies auf Dauer sowohl der Bausubstanz als auch der Gesundheit.
Besonders riskant ist diese Situation für Vermieter: Sie allein tragen die Verantwortung für eine ausreichende Lüftung mit allen Folgen der Mietminderung – vor allem auch dann, wenn bei energetischen Maßnahmen ausgleichende lüftungstechnische Maßnahmen unterblieben sind.
Luftfeuchtigkeit reduzieren
Wer die gegensätzlichen Anforderungen von gesundem Wohnraumklima und einer dichten Gebäudehülle unter einen Hut bringen will, findet in Systemen für die kontrollierte Wohnungslüftung eine gute Lösung. Sie sichern eine bedarfsgerechte Frischluftzufuhr bei gleichzeitiger Regulierung des Feuchtigkeitsgehaltes in der Luft – und sind für besonders stark belastete Räume wie Bad und Waschraum außerdem mit automatischer Feuchtesteuerung erhältlich.