Je nach Grad der körperlichen Aktivität benötigt der Mensch etwa 30 m² Frischluft pro Stunde. Wer Sport treibt, braucht mehr, wer schläft weniger. Doch auch zwei schlafende Personen in einem 45 m² großen Zimmer haben bei geschlossenem Fenster den Sauerstoffgehalt in der Luft bereits nach wenigen Stunden verbraucht. Dabei ist eine gute Raumluft für das Wohlbefinden des Menschen in vielerlei Hinsicht wichtig: Während sie tagsüber vor allem Konzentration und Leistungsfähigkeit sichert, sorgt sie nachts für einen tiefen und erholsamen Schlaf.
Lüften: im Winter kurz, im Sommer lang
Dreh- und Angelpunkt für eine gute Raumluftqualität ist also die bedarfsgerechte Lüftung. Doch oft ist das leichter gesagt als getan: Die Luftwechselrate ist bei der Fensterlüftung von der Außentemperatur abhängig. In den kalten Wintermonaten liegt sie bei 4-6 Minuten, die verbrauchte Luft ist damit schnell ausgetauscht. Im Hochsommer hingegen kann selbst das dauerhafte Öffnen der Fenster nicht immer den gewünschten Effekt erzielen.
Lüftungsgeräte mit Ventilatoren machen den Menschen von derlei Witterungseinflüssen unabhängig: Sie sorgen jederzeit für eine ausreichende Versorgung mit Frischluft.